Am Slogan, der hier stehen soll, wird noch geknobelt ;-)


Mal 'ne Frage...?

Andere Länder - andere Sitten. Hier findet Ihr Antworten auf häufig gestellte Fragen. Sie sollen allen Reiselustigen helfen, sich zurecht zu finden. Gerade dann, wenn Ihr Amerika auf eigene Faust erkundet. Und wenn Euch noch etwas einfällt, das hier nicht aufgelistet ist, oder  Euch sonst irgendwo der Schuh drückt - schreibt uns einfach. Wir kümmern uns um Antwort!


 Braucht man in den USA einen besonderen Impfschutz?
 Ist bei der Einreise ein Visum nötig?
 Muss ich mich vor der Reise online registrieren?
 Funktioniert mein Handy in Amerika?
 Welche verschiedenen Zeitzonen gibt es?
 Tun meine mitgebrachten Geräte ihren Dienst?
 Unterscheiden sind die Maßeinheiten?
 Wann ist in den USA Urlaubssaison?
 Funktioniert meine EC-Karte?
 Wie gehe ich mit der Reisekasse um?
 Wie viel Trinkgeld soll ich geben?
 Wie läuft's an der Tankstelle?
 Bin ich überall in den USA sicher?
 Wie ist das mit dem Alkohol?
 Was bedeutet "Wait to be seated"?
 Wie sind im Geschäft die Preise ausgewiesen?
 Muss ich perfekt Englisch können?
 Wie kann ich mich vor Ort am besten informieren?
 Was sollte ich in den USA auf keinen Fall tun?


Braucht man in den USA einen besonderen Impfschutz?

Nein, besondere Impfungen sind nicht nötig. Natürlich ist der normale, auch für Deutschland geltende Schutz zu empfehlen. Dazu gehört auch die Impfung gegen Schweinegrippe. Es empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, da medizinische Behandlungen in den USA wie in Kanada zwar einen sehr guten Standard haben, aber teuer sind.
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Ist bei der Einreise ein Visum nötig?

Nein, nur für denjenigen, der länger als 90 Tage in den USA bleiben will. Für Aufenthalte unter 90 Tagen brauchen deutsche Staatsbürger kein Visum; allerdings sollte der Reisepass noch mindestens 3 Monate gültig sein. Wichtig: Der Aufenthalt muss besuchsweise erfolgen, und man sollte ein Rückflugticket haben. Auch für Kanada wird für Reisen bis zu sechs Monaten kein Visum benötigt.
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Muss ich mich vor der Reise online registrieren?

Ja. "ESTA" ist die Abkürzung für Electronic System for Travel Authorization der US-Heimatschutzbehörde. Jeder, der über das sogenannte Visa-Waiver-Programm als Urlauber oder Geschäftsreisender für maximal 90 Tage visumfrei in die USA reisen möchte, muss sich neuerdings im Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov anmelden und eine Reihe von Fragen beantworten. Über den Fragebogen auf der Webseite erfassen die US-Behörden zahlreiche persönliche Daten, weshalb wir raten, nur die zwingend benötigten und mit Stern gekennzeichneten Felder auszufüllen. Mindestens 72 Stunden vor einer geplanten Abreise sollte man die Anmeldung, die dann für zwei Jahre gültig ist, vornehmen. Die Antwort kommt in der Regel online binnen von Sekunden.
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Funktioniert mein Handy in Amerika?

Europäische Handys können in den USA und Kanada nur genutzt werden, wenn es sich dabei um Triband- oder Quadband-Modelle handelt, da die amerikanischen GSM-Netze in anderen Frequenzbereichen funken. Bei den heutigen Handys muss man vor Ort nichts mehr ein- oder umstellen, das Gerät bucht sich automatisch ein. Die so genannten Roaming-Gebühren können teuer sein; man sollte sich vorher bei seinem Anbieter erkundigen. Die Deutsche Telekom ist in Ballungsräumen mit einem eigenen Netz vertreten. Generell ist der Mobilfunkempfang aber nicht flächendeckend, wie man es aus Deutschland gewohnt ist.
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Welche verschiedenen Zeitzonen gibt es?

Die Eastern Standard Time (MEZ minus 6 Stunden) gilt an der Ostküste, im Mittelwesten die Central Standard Time (MEZ minus 7 Stunden), links und recht der Rocky Mountains die Mountain Standard Time (MEZ minus 8 Stunden) sowie an der Westküste die Pacific Standard Time (MEZ minus 9 Stunden). Weiterhin: Alaska Standard Time (MEZ minus 10 Stunden), Hawaii Standard Time (MEZ minus 11 Stunden). In den USA gibt es auch die Sommerzeit. Sie beginnt am 2. Sonntag im März und endet am 1. Sonntag im November. Ausnahmen: In den Bundesstaaten Arizona und Hawaii wird die Uhr nicht umgestellt.
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Tun meine mitgebrachten Geräte ihren Dienst?

Die Stromspannung in den USA und Kanada beträgt 110 Volt / 60 Hz. Das heißt: Für in Deutschland gekaufte elektrischen Geräte geht ohne Adapter (gibt es am Flughafen) nichts. Doch Vorsicht: Nicht jedes elektrische Gerät kann mit 110 Volt umgehen. Allerdings passen sich Geräte wie Notebooks, die mit Netzteil arbeiten, in der Regel automatisch an.
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Unterscheiden sind die Maßeinheiten?

Während Kanada in den 1980-er Jahren das metrische System einführte, kann es in den USA mit den Maßeinheiten für den Ungeübten schon mal anstrengend werden. Die Längenmaße sind Inch (2,54 cm), Food (30,48 cm), Yard (91,44 cm) und Meile (1,609 km). Wer sich in der Gaststätte ein Bier bestellt, ordert am besten ein Pint (0,473 Liter), und an der Tankstelle tickt die Uhr nach Gallonen (3,785 Liter). Die Temperatur wird in Grad Fahrenheit angegeben, die in Grad Celsius (-32 mal fünfdurch neun) nur für Mathekünstler umrechenbar ist. Deshalb die Faustregel: 32 Grad Fahrenheit sind der Gefrierpunkt, angenehm warm (25 Grad) ist es bei 77 Grad Fahrenheit, heiß ist alles über 90 Grad Fahrenheit.
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Wann ist in den USA Urlaubssaison?

Von Ende Mai bis Anfang September, da in dieser Zeit Schulferien sind. In dieser Zeit sind viele Nationalparks und Sehenswürdigkeiten gut frequentiert, mitunter überlaufen. Auch an Wochenenden vor oder nach einem Feiertag sind die Attraktionen überfüllt. Das gilt besonders für den Independence Day (4. Juli) und Thanksgiving (4. Donnerstag im November).
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Funktioniert meine EC-Karte?

Mit ec-Karten, die das Maestro-Symbol aufweisen, kann man neuerdings an Bankautomaten Bargeld abheben. Die Zahl der Akzeptanzstellen ist jedoch noch nicht sehr hoch. Bezahlen mit EC-Karte geht überhaupt nicht; dafür ist eine Kreditkarte (Visa, Master, American Express) nötig. Kreditkarten werden außerdem zwingend für das Einchecken im Hotel oder für die Ausleihe von Autos gebraucht. Generell gilt: Kein USA- oder Kanada-Urlaub ohne Kreditkarte.
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Wie gehe ich mit der Reisekasse um?

An den meisten Stellen, selbst wenn man nur Kleinigkeiten einkauft oder einen Kaffee trinkt, wird mit Kreditkarte bezahlt. Es empfiehlt sich, die Belege für eine spätere Kontrolle aufzubewahren. Dennoch kommt man auch in den USA nicht ganz ohne Bargeld aus; der Anteil muss nach unserer Erfahrung aber nicht höher als 20 Prozent der Reisekasse sein. Umtauschen sollte man immer in Deutschland, kleine Scheine bis maximal 20 Dollar. Wer das Dollarbündel nicht die ganze Zeit im Brustbeutel mit sich herumschleppen möchte, kann sich auch mit Travellerchecks eindecken; sie sind sicher und können in den Staaten in der Bank eingelöst werden. Viele Geschäfte akzeptieren sie auch direkt als Zahlungsmittel (Wechselgeld in Dollar).
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Wie viel Trinkgeld soll ich geben?

In Amerika sind die Gehälter in Dienstleistungsberufen äußerst gering; Trinkgelder werden als Einkommensbestandteil angesehen. Verweigern kann der Gast Trinkgeld nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Service tatsächlich schlecht war. Üblich sind 1 Dollar pro Gepäckstück für den Gepäckträger und 1 Dollar pro Nacht und Person für das Zimmermädchen. In Restaurants sind 15 bis 20 Prozent des Rechnungsbetrages angesagt, in einer Kneipe 50 Cent pro Getränk.
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Wie läuft's an der Tankstelle?

An den Tankstellen gibt es Diesel sowie verbleites und unverbleites Benzin (leaded/unleaded), das in 3 verschiedenen Oktanzahlen erhältlich ist. Wer im Mietwagen oder Wohnmobil unterwegs ist, benötigt in der Regel unverbleites Normalbenzin (regular unleaded). Achtung: Die Benzinpreise sind pro Gallone angegeben (rund 3,79 Liter). Man zahlt umgerechnet allerdings nicht einmal die Hälfte dessen, was man aus Deutschland gewohnt ist. Allerdings sind die meisten Autos Spritfresser. Bezahlt wird per Kreditkarte entweder direkt an der Zapfsäule oder an der Kasse.
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Bin ich überall in den USA sicher?

Die Kriminalität in den USA ist, wie überall auf der Welt, nicht gleichmäßig verteilt.Schwerpunkte sind Ballungsgebiete, auf dem Land kommt sie selten vor. Die Wahrscheinlichkeit, als Tourist Opfer einer kriminellen Tat zu werden, ist insgesamt gering. Die Voraussetzung ist, dass man einige wichtige Grundregeln einhält: in den Großstädten Problembezirke (bad neighborhoods) meiden, nicht nachts spazieren gehen, nicht nach 24 Uhr die Subway benutzen. Man darf gerade in Amerika ruhig das Abenteuer suchen, aber sollte das Schicksal nicht herausfordern - so, wie man es an jedem anderen Ort der Welt tun würde. Übrigens: Die Stadt mit der höchsten Verbrechensquote ist die Bundeshauptstadt Washington D.C. Doch auch hier sind die touristischen Bereiche sicher.
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Wie ist das mit dem Alkohol?

Hier gibt es einige Grundregeln zu beachten. Erstens: Der Genuss von Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten. Dazu zählen Straßen, Parks, öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel sowie grundsätzlich Sportveranstaltungen. Zweitens: Der Transport von Alkohol in der Öffentlichkeit hat so zu erfolgen, dass die Produkte öffentlich nicht sichtbar sind, auch wenn jeder weiß, was sich in der typischen braunen Tüte befindet. Drittens: Im Supermarkt gibt's in der Regel keinen Alkohol, sondern nur in so genannten Liqueur Shops. Viertens: Nicht alle Restaurants dürfen Alkohol ausschenken, sondern nur lizensierte (licened). Fünftens: Auffallendes Verhalten in der Öffentlichkeit unter Einwirkung von Alkohol kann unangenehme Folgen bis hin zu einer Nacht in der Arrestzelle des Sheriffs haben. Und last but not least: Egal ob im Restaurant oder im Geschäft: Alkohol wird grundsätzlich erst an Leute verkauft, die mindestens 21 Jahre sind. Das Einhalten der Alterstrenze wird scharf kontrolliert.
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Was bedeutet "Wait to be seated"?

In Gaststätten wird grundsätzlich durch das Personal platziert, was ein bisschen an die DDR erinnert. Doch das Procedere hat hier einen triftigen Grund: So wird erreicht, dass sich die Gäste gleichmäßig auf alle Kellner verteilen. Das verbessert den Service und garantiert den Beschäftigten gleiche Trinkgeldhöhen. Sollte ausnahmsweise einmal nicht platziert werden, steht es auf einem Schild oder der Gast bekommt es gesagt ("You can seat yourself!")
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Wie sind im Geschäft die Preise ausgewiesen?

Waren werden in den Geschäften grundsätzlich Netto ausgepreist, das heißt, die Angaben enthalten weder die von Bundesstaat zu Bundesstaat verschiedene Mehrwertsteuer, noch mögliche lokale Verbrauchssteuern. Die Mehrwertsteuer schwankt zwischen null (z.B. Oregon, New Hampshire) und neun Prozent. Da alle Preisauszeichnungen ohne Steuern erfolgen, weicht der zu zahlende Preis von dem ausgezeichneten Preis also immer nach oben ab.
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Muss ich perfekt Englisch können?

Nein, aber Sie sollten die Sprache annehmen und nicht verklemmt sein. Amerikaner sind kommunikationsfreudig und nehmen es nicht übel, wenn der Gegenüber kein geschliffenes Englisch spricht. Gewöhnungsbedürftig ist der Akzent, der immer breiter und damit undeutlicher wird, je weiter man nach Süden kommt. Da hilft nur eines: Bei Nichtverstehen freundlich nachfragen und selbst so viel wie möglich sprechen. By the way: Durch die hohe Einwanderungsrate besonders aus dem südamerikanischen Raum ist Spanisch auf dem Vormarsch. In Miami sprechen mehr Menschen spanisch als englisch. Und im Vielvölkergemisch von New York sind die Englisch-Muttersprachler mittlerweile in der Minderheit. Bei einer Visite auf New Yorker zu treffen, die schlechter Englisch sprechen als man selbst, ist daher nicht unwahrscheinlich.
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Wie kann ich mich vor Ort am besten informieren?

Fast jedes Hotel hat ein Business-Center mit Internet-Zugang, was manchmal im Preis inbegriffen ist, mitunter aber auch extra kostet. Internet auf dem Zimmer kostet meist zusätzlich. Zugang zum Netz findet man auch im Visitor Center, über das selbst jede Kleinstadt verfügt. Als überregionale Tageszeitung gibt es überall USA Today, ein gut gemachtes und auch für Ausländer gut verständliches Blatt.
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Was sollte ich in den USA auf keinen Fall tun?

Es gibt ein paar Dinge, die man wissen muss: Polizisten sind Respektspersonen und wollen als solche behandelt werden, in Schlangen vordrängeln gilt als Ausbund der Charakterlosigkeit, in Fahrstühlen bitte keine Leute mustern ("Don't stare!"), auf der Straße um Himmels willen nicht schneller dahinschleichen, als es die Polizei erlaubt, am Strand oder selbst in der Sauna ja nicht die Hüllen fallen lassen. Über die Gefahren beim Umgang mit Alkohol hatten wir schon geschrieben. Und über Prostitution - strafbar auch für denjenigen, der sie in Anspruch nimmt - wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst reden.
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