Am Slogan, der hier stehen soll, wird noch geknobelt ;-)
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Die Route

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Im hohen Norden des wilden Westens

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„Last Frontier“ steht auf dem Nummernschild unseres Autos, eines Chevrolet Impala. Die letzte Grenze, verwegener Beiname für eine Gegend, in die vor vielleicht 15 000 Jahren Menschen ihren Fuß setzten. Wir sind ihm gefolgt, dem Ruf der Wildnis. Machten Bekanntschaft mit Grizzlys und Schwarzbären, wuschen Gold und wurden fündig, schlugen uns durch die Einsamkeit und begegneten an manchem Tag keinem Menschen.
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Hoher Norden:
Fakten, Daten, Infos

Wenn man vom hohen Norden des amerikanischen Kontinents spricht, dann sind im Allgemeinen die am Polarkreis gelegenen Gebiete gemeint. Es ist keine klar definierte Region, sondern eher ein Synonym für weite, unbewohnte Landschaft, polare Kälte und Dunkelheit im Winter. Geografisch gesehen besteht der hohe Norden Amerikas aus dem US-Bundesstaat Alaska sowie die kanadischen Territorien Yukon, Northwest Territories und Nunavut. Insgesamt ein riesiges, fast menschenleeres Gebiet, das an die arktische See grenzt.

Alaska
Alaska, der nördlichste und zugleich westlichste Bundesstaat der USA, ist in jeder Hinsicht rekordverdächtig. Mit 1,7 Millionen Quadratkilometern nimmt Alaska etwa ein Fünftel der Gesamtfläche der USA ein und ist damit der größte Bundesstaat. Gleichzeitig handelt es sich um die größte Exklave der Erde, weil Alaska geografisch mit den eigentlichen USA nicht verbunden ist, sondern ans Meer bzw. an Kanada grenzt. Die USA hatten das Gebiet 1867 vom russischen Zaren erworben. Trotz seiner riesigen Ausdehnung gehört Alaska zu den am dünnsten besiedelten Regionen der USA: Nur 0,22 Prozent der Gesamtbevölkerung leben hier. Alaska hat den Beinamen „Last Frontier" (Letzte Grenze). In Alaska befindet sich mit dem 6.195 Meter hohen Mount McKinley der höchste Berg Nordamerikas.

Denali-Park
Der 24.000 Quadratkilometer umfassende Denali-Nationalpark im Zentrum Alaskas ist fast so groß wie der Bundesstaat Massachusetts. Der Name kommt aus dem Indianischen (Denali: der Hohe, gemeint ist der Mount McKinley). Der Park gehört zu den schönsten Nationalparks der USA und wird jährlich von einer halben Million Menschen besucht. Es gibt eine von Mai bis September geöffnete unbefestigte Straße, auf der man sich zu Fuß, per Fahrrad oder mit Bussen rund 100 Kilometer in den Park hinein bewegen kann. Auto-Individualverkehr ist verboten. Die Vegetation in Denali besteht in den niedrigeren Regionen aus Mischwald, in mittleren Höhenlagen aus Tundra und in den Höhenlagen aus Gletschern. Es ist ein nahezu unberührtes Refugium, in dem Grizzlybären, Elche, Karibus, Wölfe und viele andere Tiere beobachtet werden können.

Yukon
Das Territorium liegt im äußersten Nordwesten Kanadas und grenzt unmittelbar an Alaska. Auf einer Fläche von knapp 500.000 Quadratkilometern leben nur gut 30.000 Menschen, die meisten davon in der Hauptstadt Whitehorse. Im Südwesten des Territoriums liegt der mit 5.959 Metern höchste Berg Kanadas, der Mount Logan. Der Name Yukon geht auf den gleichnamigen Fluss Yukon River zurück, der durch das Territorium und dann nach Alaska fließt. Das Gebiet ist in weiten Teilen mit Nadelwäldern bedeckt. Hier gedeiht eine einzigartige Flora und Fauna.

Goldrausch
In Nordamerika gab es drei große Goldräusche: den kalifornischen Goldrausch, den Colorado-Goldrausch und den Goldrausch im hohen Norden. Letzterer brachte ab 1896 mehr als 100.000 Goldsucher an den Klondike River bei Dawson City, führte zur Errichtung des Yukon-Territoriums und zur Festlegung der Grenze zwischen Alaska und Kanada. Nördlichster Punkt der Goldsuche war Fairbanks in Alaska. Alles begann im Sommer 1896, als George Carmack, Skookum Jim und Tagish  Charlie am Bonanza Creek, einem Seitenarm des Klondike River, grobkörniges Gold fanden. Das war bis zu diesem Zeitpunkt in der Region nie gefunden worden, weshalb sich die Nachricht ausbreitete wie ein Lauffeuer. Als im darauffolgenden Sommer das Schiff „Portland" mit einer Tonne Gold in Seattle anlegte, gab es kein Halten mehr. 100.000 Männer und einige Frauen setzten sich nach Westen bzw. Norden in Bewegung.

Dawson City
Die Siedlung wurde 1896 aus Anlass des Goldrauschs am Klondike gegründet und nach dem kanadischen Geologen George Mercer Dawson benannt, der die Region erforscht hatte. 1898 hatte der Boom Dawson zu einer Kommune mit 60.000 Menschen gemacht. Es war die größte Stadt westlich von Winnipeg und nördlich von Seattle. Nur vier Jahre später lebten nur noch 5.000 Menschen hier. Heute hat Dawson 2.000 Einwohner. Die Stadt profitiert von ihrem Ruf als Goldgräberstadt und zieht im Sommer die Touristen an. Für sie präsentiert sie sich im authentischen Westernlook. Es gibt ein Museum, das die Goldgräberzeit lebendig werden lässt, die einstige Hütte von Jack London und ein Spielcasino mit Tanzshows. Ein Muss für jeden Besucher.

Alaska Highway
Der Alaska Highway ist eine legendäre Route im hohen Norden, die Dawson Creek in British Columbia/Kanada mit Delta Junction in Alaska/USA verbindet. Die 1.422 Meilen/2.288 Kilometer lange Route wurde im 2. Weltkrieg vom US-Militär errichtet. Mit dem Angriff der Japaner im Dezember 1941 auf Pearl Harbor wurde die Verwundbarkeit Alaskas und damit die militärische Bedeutung einer solchen Straße deutlich. Im Februar 1942 wurde der Bau von Präsident Roosevelt angeordnet. Die Vereinigten Staaten und Kanada schlossen ein bilaterales Wegerechts-Abkommen. Danach übernahmen die USA die Baukosten auf kanadischem Territorium. Im Gegenzug stellte Kanada das Baumaterial zur Verfügung. Der Vertrag sah auch vor, dass der kanadische Teil des Alaska Highways nach dem Ende des 2. Weltkrieges in kanadisches Eigentum übergeht. Der Highway hatte und hat eine zentrale Erschließungsfunktion für die gesamte Region und ist ein wichtiges Element der Infrastruktur. Auf der Route kann der Besucher im Sommer die Natur und Einsamkeit des Nordens erleben.

@=Anchorage: Aufbruch in ein unberührtes Land=@

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Alaska. Ein Land, in das Deutschland vier Mal hinein passt. Eineinhalb Millionen Quadratkilometer, 72 000 Kilometer Küste, 3000 Flüsse, drei Millionen Seen. Vom nördlichsten Punkt sind es nur noch 1900 Kilometer bis zum Nordpol. Ein Katzensprung für die Gegend hier.
>>> @=Touren I:Anchorage=@

@=1. Etappe: Anchorage - Denali Park (480 Kilometer)=@

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Wir bekommen phantastische Sicht auf ein Tal, in dem sich der Chulitna River schlängelt. Die Nachsilbe -tna kommt aus dem Indianischen und bedeutet "Weites Land". Ein paar Meilen später  machen wir Bekanntschaft mit Meister "Moose", wie der Elch hier genannt wird. Das wuchtige Tier steht am Straßenrand und grast in aller Seelenruhe, ohne sich durch uns stören zu lassen.
>>> @=Touren I:Etappe 1=@

@=Denali-Park: Naturparadies am Mount McKinley=@

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Der Denali-Park ist Natur pur und gilt als einer der schönsten Nationalparks der Vereinigten Staaten überhaupt. Er ist fast so groß wie der Bundesstaat Massachusetts und nur zu einem kleinen Teil zugänglich. Wildnis in ihrer ganzen Ursprünglichkeit, das ist es, was den Besuch im Park zu einem ganz besonderen Abenteuer macht.  
>>> @=Touren I:Denali Park=@

@=2. Etappe: Denali-Park - Fairbanks (230 Kilometer)=@

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In Fairbanks erreichen wir den 64. Breitengrad, den nördlichsten Punkt unserer Reise. Von hier aus ist das arktische Meer nur noch 600 Kilometer entfernt. Seltsam: Der Landschaft sieht man das kaum an. Das Grün der Fichten glänzt satt in der Julisonne, das Gras steht saftig auf den Wiesen, die Sonne wärmt. Einziges Zeichen, wie weit nördlich wir wandeln: Es wird kaum dunkel.  
>>> @=Touren I:Etappe 2=@

@=Fairbanks: Der Lockruf des Goldes=@

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Wir tauchen ein in die Welt der Goldgräber. Die Eldorado-Goldmine in der Nähe von Fairbanks, zu der wir uns aufgemacht haben, wurde 1902 eröffnet, als am Klondike der Auflauf schon wieder vorbei war. Heute ist die Mine ein Erlebnisbergwerk. Touristen aus aller Herren Länder können sich hier das Goldschürfen aus nächster Nähe anschauen. Und selbst ihr Glück versuchen.
>>> @=Touren I:Fairbanks=@

@=3. Etappe: Fairbanks - Tok (330 Kilometer)=@

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In Delta Junction biegen wir auf den Alaska Highway, die berühmteste Straße im ganzen Norden. Gebaut wurde sie 1942, als nach der Bombardierung Pearl Harbors entlang der pazifischen Küste weitere Angriffe Japans befürchtet wurden. In nur acht Monaten wurde er aus dem Boden gestampft. Heute ist der Highway Legende und führt auf einer Länge von 2275 Kilometern bis Dawson Creek.
>>> @=Touren I:Etappe 3=@

@=4. Etappe: Tok - Dawson City (230 Kilometer)=@

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Keine lange Tour, weshalb wir glauben, die Sache ruhig angehen lassen zu können. Ein Irrtum. Wir biegen auf den Tayler-Highway, der uns nochmals nordwärts führt - in die abgelegensten Gegenden. Es geht zur kanadischen Grenze und von dort aus nach Dawson City, in die alte Goldgräberstadt. Wir wandeln auf den Spuren der Abenteurer - und fahren auf einer Schotterpiste.
>>> @=Touren I:Etappe 4=@

@=Dawson City I: An der Wiege der Goldgräber=@

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Man schrieb den 16. August 1896, als George Carmack, Skookum Jim und Tagish (Dawson) Charlie an einem Seitenarm des Klondike River grobkörniges Gold fanden. Schnell stecken sie ihre Claims ab und tauften den Bach Bonanza Creek. Einer der drei blieb zurück, um die Claims zu bewachen, während die anderen die Claims offiziell anmeldeten. Es war der Beginn des Goldrauschs.
>>> Dawson City I

@=Dawson City II: Auf den Spuren von Jack London=@

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Jack London verschlug es 1897 an den Klondike, da war er 21 und hatte noch nichts veröffentlicht. Stattdessen versuchte er sich im Goldschürfen und verbrachte ein knappes Jahr am Hendersen Creek. Gold fand er nicht, doch wurde ihm klar, dass er einen anderen Schatz gehoben hatte: die Erfahrungen über das Leben im hohen Norden. Sie prägten sein gesamtes Werk.  
>>> Dawson City II

@=5. Etappe: Dawson City - Whitehorse (550 Kilometer)=@

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Völlige Einsamkeit: Auf dem ganzen Weg passieren wir nicht mehr als drei Nester: Stewart Crossing (eine Tankstelle), Pelly Crossing (294 Einwohner) und Carmacks (444 Einwohner). Mit europäischen Maßstäben ist dieses Land nicht zu messen. Es würde bedeuten, dass man auf einer Tour von Thüringen bis an die Ostsee niemandem begegnet und durch keine Stadt kommt.  
>>> @=Touren I:Etappe 5=@

@=6. Etappe: Whitehorse - Watson Lake (450 Kilometer)=@

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Ein Test, wie sich polare Kälte anfühlt: Wir lassen uns zu einem Bad im Teslin-Lake verleiten. Doch die Sache hatten wir unterschätzt, denn nach dem vollständigen Eintauchen durchfährt uns eine Art Blitzschlag, so kalt ist es. Geschätzte 15 Grad Celsius, später verrät uns die Vermieterin unseres Hotels, dass der See gerade 50 Grad Fahrenheit hat - zehn Grad!  
>>> @=Touren I:Etappe 6=@

@=7. Etappe: Watson Lake - Fort Nelson (525 Kilometer)=@

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„Besucher“ am Straßenrand machen diesen Abschnitt zum lebendigsten. Wir treffen auf Schwarzbären, Bisons, ein Reh, Berziegen mit Jungen - und schließlich eine Elchkuh, die uns fast ins Auto läuft. Die Begegnung mit Wildtieren ist einer der nachhaltigsten Eindrücke der Tour. Er zeigt uns ein Stück Unberührtheit, die wir aus Mitteleuropa nicht kennen.  
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@=8. Etappe: Fort Nelson - Dawson Creek (450 Kilometer)=@

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Und plötzlich stehen wir an "Mile Zero": Es ist ein Obelisk, der sich mitten auf einer belebten Straßenkreuzung befindet. Dawson Creek ist ein ganz besonderer Ort des Alaska-Highways, denn genau hier befindet sich sein Anfangs- bzw. Endpunkt. Meile Null, Ursprung der legendären Straße, die wir auf über 2000 Kilometern nunmehr überwunden haben.  
>>> @=Touren I:Etappe 8=@

@=9. Etappe: Dawson Creek - Jasper (530 Kilometer)=@

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Wir haben „normale“ Breitengrade erreicht. Hier gibt es keine arktischen Winter oder lange Dunkelheit wie im Norden. Der Pflanzenwelt tut das augenscheinlich gut. In den Sommermonaten sprießt es, was das Zeug hält. Uns bringt das Vorstoßen nach Süden noch einen angenehmen Nebeneffekt. Die Nächte sind nicht mehr so hell, was dazu führt, dass wir gut durchschlafen.
>>> @=Touren I:Etappe 9=@

@=Jasper: Der Geist der Rocky Mountains=@

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An einem sonnigen Morgen steuern wir unseren Chevy 50 Kilometer bergaufwärts. Die Straße endet am Maligne Lake. Der See ist umzingelt von Dreitausendern. Sein Wasser schimmert zwischen smaragd und türkis unter dem tiefblauen Himmel in der hoch stehenden Julisonne. Dahinter die schneebedeckten Gipfel - eine unübertreffliche Kulisse.
>>> @=Touren I:Jasper=@

@=10. Etappe: Jasper - Banff (290 Kilometer)=@

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Die Traumstraße der Rockys macht ihrem Namen alle Ehre. Türkise Gletscherseen, milchig-weiße Flüsse, grüne Landschaften, schroffe Felsgipfel, die weiß gepudert sind und in ihren Hochtälern das ewige Eis der Gletscher bergen. Es ist die ebenso raue wie malerische Gegend, in die Indianer früher nur zur Jagd kamen und sich hinterher wieder in die Ebenen zurückzogen.  
>>> @=Touren I:Etappe 10=@

@=Banff: Auf den Berg steigen und Einkehr halten=@

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Die Rocky Mountains folgen der großen kontinentalen Wasserscheide Nordamerikas. Auf dem Territorium Kanadas verlaufen sie entlang der Grenze zwischen Alberta und British Columbia und enden, wo sie für uns ihren Anfang nahmen: im Yukon-Gebiet. Allein innerhalb Kanadas ist das mächtige Felsengebirge 1200 Kilometer lang. Wir haben es vollständig durchmessen.
>>> @=Touren I:Banff=@

@=11. Etappe: Banff - Revelstoke (280 Kilometer)=@

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In Revelstoke wurde eine einzigartige Sammlung zusammengetragen: Ein portables mechanisches Klavier aus dem Jahr 1840, eine Drehorgel aus dem 19. Jahrhundert, ein von der Leipziger Firma Polyphon um die Jahrhundertwende gefertigter Musikautomat. Das Nickelodeon ist ein Museum, das die Geschichte der Musik- und Tonkonserve erzählt.  
>>> @=Touren I:Etappe 11=@

@=Revelstoke: Ein Ort mit Skisprung-Tradition=@

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Isabel Patricia Coursier war 16 Jahre alt, als sie auf der Schanze ihrer Heimatstadt Revelstoke einen neuen Rekord aufstellte. Man schrieb das Jahr 1922, und die neue Weltbestweite lautete 84 Fuß - ungefähr 27 Meter. Von diesem Zeitpunkt an wurde Coursier in den offiziellen Statistiken als Weltrekordlerin geführt - im Frauenskispringen.  
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@=12. Etappe: Revelstoke - Pendicton (230 Kilometer)=@

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Das Okanagan Valley ist eine Gegend, die so gar nicht kanadisch wirkt. Das Tal, in dem sich eine ganze Seenkette erstreckt, entwickelte sich aufgrund seines warmen Klimas zum Wein- und Obstgarten Kanadas. Das Südende, in dem wir Station machen, ist extrem mild und regenarm. Hier steht ein Weinberg neben dem anderen.  
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@=13. Etappe: Pendicton - Seattle (520 Kilometer)=@

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Der Space Needle ist das Wahrzeichen von Seattle. Jener 520 Fuß hohe futuristische Turm, der jede Postkarte von Seattle prägt. Von dort oben gibt es einen imposanten Ausblick auf die Stadt. Der gigantische Tower steht schon seit 1962 hier. Er war das Geschenk der Stadt zur Weltausstellung, deren Ausrichter sie in diesem Jahr war.  
>>> @=Touren I:Etappe 13=@

@=Seattle: Pulsierende Metropole im Nordwesten=@

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Seattle hat sich zu einem modernen Industrie-, Dienstleistungs- und Handelszentrum entwickelt, das den großen Städten der Westküste, Los Angeles, San Francisco und Vancouver, in kaum etwas nachsteht. Ganz im Gegenteil: Weltfirmen haben ihren Sitz in oder bei Seattle, allen voran Microsoft und die Boeing-Werke, aber auch Starbucks und viele andere.  
>>> @=Touren I:Seattle=@

@=Nach Hause: Seattle - Frankfurt (8800 Kilometer)=@

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An Schlaf ist während dieses Flugs nicht zu denken. Wir fliegen über Grönland die äußerste nördliche Route. Hier wird es im Sommer nie dunkel. Und so kommt es, dass wir, losgeflogen um halb Drei am Nachmittag, angekommen um halb Zehn am Morgen, die Nacht gänzlich auslassen - es ist immer hell. Wir sind völlig geschafft, als wir in Frankfurt landen.
>>> @=Touren I:Nach Hause=@

@=... und tschüss: Eine Tour, die man nicht vergisst=@

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Unser Trip brachte eine Unzahl von Erlebnissen und intensiven Eindrücken. Nichts davon verblasst. Im Gegenteil, je mehr Abstand wir finden, desto deutlicher werden die Erinnerungen. Und wenn uns jemand fragt, was das Schönste an diesem Trip war . . . dann kommen wir ins Grübeln . . . und können es dennoch nicht sagen. Alles war neu, nichts hat sich wiederholt.
>>> @=Touren I:Goodbye=@